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Jacob aus Bremen

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Als ich das erste Mal nach Kanada gekommen bin, sind mir jede Menge Unterschiede aufgefallen. Zunächst musste ich mich erstmal daran gewöhnen, Englisch zu reden, aber nach 1 oder 2 Tagen hatte ich mich auch in meiner Gastfamilile eingelebt. Das nächste, womit ich mich erstmal zurechtfinden musste war, dass ich hier in Vancouver in einer bergreichen Gegend wohne, was ich aus Deutschland total nicht gewohnt bin, da es in Bremen keine Berge gibt.

Mit dem Essen, da gibt es immer Unterschiede. Allerdings waren die nicht allzu groß, auch hier gibt es McDonald's oder ‚ne Pizzeria, wenn man mal dahin möchte. Aber auch zu Hause wird sehr ähnlich zum europäischen gekocht. Nur beim Frühstück war es in der ersten Zeit ein wenig schwer, sich immer nur von labberigem Toast zu ernähren. Allerdings scheint das hier normal zu sein, denn in den normalen Supermärkten verkaufen die gar kein anderes Brot.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Wenn ich daran denke, dass ich hier schon in 2 Monaten wieder weg muss, dann denk ich daran, dass ich hier bleiben möchte! Ich hatte und habe immer noch eine so wunderschöne Zeit hier und habe hier so nette Freunde gefunden, dass ich am liebsten nicht daran denken möchte wieder zurück nach Deutschland zu gehen. Auch wenn das Wetter hier manchmal nicht so ganz mitspielt, ich habe hier eine sehr sehr nette 2te Familie gefunden und auch meine Freunde moechte ich hier ungerne alleine lassen.

Allerdings muss ich auch daran denken, dass ich hier jede Menge mit der Schule zu tun hatte. Es gab immer sehr viele Hausaufgaben und auch ausserschulische Aktivitäten waren immer dabei. So bin ich zum Beispiel mit dem Footballteam von meiner Schule (den Sentinel Spartans) einen Tag in einen rund 500km entfernten Ort gefahren um dort ein Spiel zu spielen. Es herrscht hier ein ganz anderer ‚School Spirit’, etwas das ich in Deutschland an noch keiner Schule so erlebt habe.

Es gibt hier soooo viele sehr schöne Erinnerungen, an die ich denke, wenn ich über mein Schuljahr hier in Kanada nachdenke, dass es schon schwer ist, einzelne rauszusuchen.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut hat mir gefallen, wie ich hier empfangen wurde. Meine Gastfamilie hat mich sehr schnell als "Part of the family" anerkannt und ich hatte eine wunderschöne Zeit mit ihnen. Außerdem hat mir sehr gut gefallen, wie international hier alles ist. Ich habe hier in Kanada nicht nur Kanadier sondern auch Mexikaner, Italiener, Brasilianer und viele viele mehr kennengelernt. Für mich war es wunderschön zu sehen, wie so viele unterschiedliche Kulturen und Nationalitäten sich so gut verstehen und auch so gerne zusammen abends mal auf ein Party gehen oder zusammen Skifahren.

Auch ist mir hier die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern positiv aufgefallen. Es ist fast so, dass der Lehrer nicht mehr eine andere "Spezies", sondern öfters auch bester Freund des Schülers ist.

Beschreibe einen typischen Schulalltag.

Ein normaler Schultag geht normalerweise hier um halb 9 los, es gibt zwar ‚early morning classes’, allerdings werden die meistens für tutoring oder extraschulische Aktivitäten genutzt. Wir hatten immer 4 "Blocks" am Tag, ein Block entspricht in etwa einer Schulstunde, ist allerding gut 80 Minuten lang. Die 8 unterschiedlichen Blöcke sind durchnummeriert von A - H. An einem Tag sind Block A-D dran, an dem anderen E-H. Die beiden Tage haben sich immer abgewechselt und and jedem Tag hat sich die Reihenfolge der einzelnen Blöcke immer geändert. Allein der letzte Block bleibt immer entweder D oder H. Diese "Block rotation" konnte man immer im "School calendar" nachschauen von dem jeder Schuler seine eigene Kopie hatte. Zwischen den einzelnen Blöcken hat man 10 Minuten Zeit, um sich die nächsten Bücher zu holen und einmal zum Locker zu gehen. Jeder Schüler bekommt von der Schule einen Locker, eine Art Schrank, zugeteilt für der er auch ein Schloss bekommt. Allerdings hat die Schule eine Kopie des Zahlencodes für jedes Schloss: aus ‚Sicherheitsgründen’ ?!? ;-) Zwischen dem 3ten und dem 4ten Block lag normalerweise Lunch. 40 Minuten lang hatte man Zeit eine volle Mahlzeit in der Cafeteria zu geniessen oder auch das von zu Hause mitgebrachte Essen zu essen. Natürlich wird Lunch auch öfters genutzt, um Hausaufgaben zu machen, aber anders als in Deutschland ist es hier erlaubt, in den Pausen Hausaufgaben zu machen. Ein normaler Schultag endet um 3 Uhr nachmittags, danach geht man entweder nach Hause und macht seine Hausaufgaben oder man hat noch eine der vielen sportlichen Aktivitäten "after school".

Leben in der Gastfamilie: Was ist ganz anders als zu Hause?

Es ist in der Gastfamilie an sich nicht sehr viel anders als in Deutschland. Ich muss hier ein wenig eigenständiger leben, aber Aufgaben im Haus wie Geschirrspüler ausräumen oder Aufräumen sind ganz normal. Ich hatte mit meiner Gastfamilie Glück und meine Gastmutter hat sogar meine Wäsche gewaschen, aber ich habe gehört, dass Freunde, die auch in Gastfamilien waren, das meistens selbst machen mussten. Auch etwas woran ich mich zunächst gewöhnen musste, war, dass meine Gastfamilie einen Hund hatte. Aus Deutschland war ich es nicht gewohnt, ein Haustier zu haben, allerding ist der Hund jetzt einer meiner besten Freunde hier. Auch noch ganz anders ist als in Deutschland ist, dass ich keinen Gastvater habe und meine Gastmutter ihre 3 Söhne alleine aufzieht. An meine 3 neuen Geschwister musste ich mich nicht so sehr gewöhnen, da ich in Deutschland auch 2 Schwestern und einen Bruder habe. Ansonsten ist nicht soviel anders, als in der Familie in Deutschland, nur dass ich mich erstmal an meine neue Familie gewöhnen musste. Allerdings ist meine Gastfamilie "by now" meine 2te Familie und ich könnte hier gut noch länger leben.

Was machst du in deiner Freizeit?

In meiner Freizeit bin ich sehr häufig mit meinen Freunden unterwegs. Am Wochenende gehen wir, das heisst einige internationale aus Italien, Deutschland, Mexiko, usw. und natuerlich Kanadier, oft gemeinsam auf Parties. Über den Tag hängen wir gerne gemeinsam am Strand rum und gehen ab und zu sogar schwimmen. Nebenher ist es manchmal schwer, noch Zeit für das ausgiebige Sportprogramm der Schule zu finden. So war ich im Herbst mit im Football Team, hab es dann aber im Frühjahr leider nicht durch die Tennis ‚tryouts’ ins Tennis Team geschafft.

 

Felix aus Berlin

felix.leupold@gmx.net

Ich hatte eine großartige Zeit, die ich nie vergessen werde. Ich habe 5 Monate in Vancouver, einer Metropole an der Südwestküste Kanadas, verbracht. Dort lebte ich im Stadtteil West Vancouver und besuchte die West Vancouver Secondary School. Die Schule war um einiges besser als das, was ich von deutschen Schulen gewöhnt bin. Wie mir schon vorher erzählt wurde, war sie viel moderner, es gab mehrere Computerräume, eine sehr große Bibliothek sowie eine gut ausgestattete Cafeteria. Die Lehrer waren sehr nett und haben auf meine am Anfang beschränkten Englisch Kenntnisse vor allem in Mathe Rücksicht genommen.

Meine Schulfächer waren Marketing, Social Studies, Mathe 12, Physik, Film, Digital Media Design, Englisch und Drafting/Design. Meine Gastfamilie wohnte etwas außerhalb, sodass mich der Schulbus leider schon sehr früh am morgen, um 7:25 abholte. Nach 2 Blöcken Unterricht (jeweils 78 Minuten und dazwischen 9 Minuten Pause) gab es Recess (15 min) und nach einem weiteren Block ein langes Lunchbreak von 42 Minuten, danach noch ein letzte Unterrichtsstunde.

In punkto Hausaufgaben habe ich festgestellt, dass die Hausaufgaben in Kanada zwar eine längere Zeit in Anspruch nehmen, dafür aber nicht so kompliziert und anspruchsvoll sind wie in Deutschland. Nach der Schule hatte man auch noch die Möglichkeit, an einigen Schulsportaktivitäten teilzunehmen. Da mich aber die Auswahl, die ich auch für größer gehalten habe, nicht angesprochen hat, habe ich beschlossen mich selbstständig um eine Sportgelegenheit zu kümmern. Weil mein Hobby Segeln ist, habe ich zusammen mit meinem Gastvater im nahe gelegenen Segelclub eine Racing Team für Regatten auf dem Pazifik gefunden. Die Eindrücke und Bilder vom Segeln vor Vancouver bei schönstem Wetter werden mir immer gegenwärtig bleiben. Im Winter bin ich dann ins Fitnesscenter gegangen und war oft in den nahe gelegenen Skigebieten Skifahren

Zu meiner Gastfamilie: Ich wohnte bei einer etwas älteren Familie und hatte einen brasilianischen Gastbruder. Die eigene Tochter war bereits ausgezogen. Mein Gastvater war Rentner und hatte daher viel Zeit. Er konnte mich oft fahren, sodass für mich der 15 minütige Weg zur Bushaltestelle nicht ganz so schlimm war. Meine Gastmutter arbeitete im nahe gelegenen Community Center auf ehrenamtlicher Basis. Unser Haus war direkt am Wasser, was mir jeden Tag einen super Ausblick auf das Meer und die Berge verschaffte. Die Mahlzeiten wurden bei uns sehr unregelmäßig eingenommen. Im Grunde hat jeder dann gegessen wenn er Hunger hatte, gemeinsame Mahlzeiten waren eine Seltenheit und es gab viel Fast Food.

Es war nicht so leicht kanadische Freunde zu finden, wie ich es dachte. Allein an unserer Schule waren knapp 20 Deutsche, alle auf einem Flur mit ihren Schränken ziemlich nah bei einander, sodass man automatisch mit ihnen ins Gespräch kommt. Es ist natürlich leichter sich mit ihnen anzufreunden als mit Kanadiern, die schon in festen Freundeskreisen sind. Es gehört daher einige Überwindung und auch Konsequenz dazu, sich nicht nur mit den anderen internationalen Schülern anzufreunden. Am Ende war ich wirklich gut mit einer Reihe von Kanadiern befreundet und wir hatten eine sehr schöne gemeinsame Zeit.

Was soll ich noch sagen: Ich habe gelernt, dass man eine Land oder auch eine Gruppe von Menschen nur dann beurteilen kann, wenn man sie auch richtig kennen gelernt hat. Und da es noch so viele Länder auf dieser Welt gibt, hat mir dieser Aufenthalt auch Hunger auf mehr verschafft. Ich habe in Kanada echt nette Leute kennen gelernt und wenn ich jetzt zurück blicke, bereue ich sogar, dass ich nicht für ein ganzes Jahr gegangen bin. Die Zeit verging so schnell, es wurde nie langweilig, gab keine Probleme und bis auf vielleicht 2 Tage, an denen ich nicht so gut drauf war, ist der sagenumwobene „Kulturschock“ für mich ausgeblieben. Eine super Erfahrung und ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf einen Urlaub für mich in Vancouver…

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