Kommentar

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High School Neuseeland: Erfahrungsberichte

Vorname:
Lukas
Alter:
17
aus:
Berlin
war:
2007 für ein Semester in Auckland, Nordinsel, Neuseeland
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Northcote College
Kontakt:
lukaswweb@web.de

Hier der Bericht von Lukas:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Die größten drei Unterschiede waren für mich, das die Natur atemberaubend und grandios war, dass

das Schulsystem oder zumindest die Schule, die ich besucht habe sich von meiner hier in Berlin in mehreren Dingen wie z.B. durch die Schuluniform unterschied und das die Bevölkerung sehr multikulturell und freundlich war.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Als erstes denke ich daran, dass ich es versäumt habe noch einige Monate länger zu bleiben, was ich nun im Nachhinein schon etwas traurig finde! In Bezug dessen denke ich generell an die tolle Zeit, die ich dort hatte, an einige Freunde, die ich dort gefunden habe, aber vor allem auch an meine Backpackerreise, bei der ich ebenfalls sehr viele interessante und nette Menschen aus der ganzen Welt kennen gelernt habe und gleichzeitig die wundervolle natur entdecken konnte.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Mir hat besonders gut gefallen, dass ich auf mich allein gestellt war und ich somit fast zu jeder Zeit für mich selber entscheiden konnte wozu ich Lust habe und was ich machen möchte. Dazu haben mir die vielseitigen Möglichkeiten des Landes und die Gegend in der ich war sehr gefallen. Ich konnte mich mit Freunden zum shoppen oder aber auch zum Baden am Strand treffen, wie zum Rugby oder auch zum Fußball. Ein weiters Highlight waren schöne Abende in kleinen, nicht weit entfernten Buchten.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ein typischer Schultag beginnt um 9 Uhr. Die Schulstunden dauern anders als in Deutschland 60 Minuten, jedoch empfand ich sie nicht als so anstrengend und von daher war dies auch kein Problem.

Man absolvierte jeden Tag 5 Stunden und nach der 2. und der 3. Stunde gab es jeweils eine längere Pause von ca. 45 Minuten, welche den neuen Internationals in der ersten Zeit ewig vor kam. Jedoch waren diese Pausen gut, um neue Kontakte zu knüpfen.

Des weiteren konnte ich leicht und schnell neue Klassenkameraden/innen kennen lernen in Fächern wie z.B. Food&Nutrition, wo man viel in Gruppen kochte und arbeitete.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Das Leben in meiner Gastfamilie unterschied sich nicht so sehr von dem in meiner richtigen. Natürlich musste man sich erst einmal richtig kennenlernen, um offener zu werden und die Anfangsschüchternheit abzulegen. Nach einigen Wochen hatte sich das aber auch erledigt und ich hatte viel Spaß mit meiner neuen Familie. Wir unternahmen viele Ausflüge, verbrachten schöne Abende und feierten einige feste mit der ganzen Familie.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Die außerschulische Zeit habe ich verbracht, indem ich nach der Schule und an Wochenenden meist mit ein paar Freunden zur naheliegenden Shoppingmall gegangen bin, oder aber auch in die Stadt hinein gefahren bin. Des weiteren haben wir am Strand oder am Pool eines Freundes in der Sonne gelegen, oder uns sportlich betätigt. Möglichkeiten dafür waren z.B. ein großer Sportplatz nahe der Shoppingmall aber auch die Sportplätze der Schule. Zusätzlich habe ich in der Hockeyschulmannschaft gespielt und hatte somit in der Hockeysaison jede Woche Training und ein Spiel gegen eine andere Schulmannschaft. An manchen Wochenenden verreiste ich aber auch mit meiner Gastfamilie zu ihrem Strandhaus, wo ich mich mit Surfen und Angeln versuchen konnte. :)