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Schüleraustausch in Auckland, Neuseeland
  • Großstadt plus Outdoor Education
  • sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
ab 8.580 €

Glenfield College

Das Glenfield College liegt absolut zentral im gleichnamigen Stadtteil Aucklands. In nur 10 Minuten erreichst du die Strände oder das Stadtzentrum. Als einzige Schule mitten in Auckland bietet sie ein Outdoor Education Programm an, das in den Ferien oder an den Wochenenden stattfindet. Die Schule besticht durch ihre familiäre Atmosphäre, kleine Kursgrößen und geringe Anzahl an internationalen Studenten, was die intensive Betreuung jedes einzelnen Schülers möglich macht. Kurzum: eine Schule an der man sich besonders gut aufgehoben fühlt!

Schulort
Auckland, Nordinsel, Neuseeland
Schultyp
Staatliche Schule mit Wahl
Schulart
Tagesschule mit Gastfamilie
IB möglich
nein
Bilingual
nein
Fremdsprachen
Französisch
Fachbereiche
mathematisch / naturwissenschaftlich / IT
Größe
1000 Schüler/innen, davon ca. 60 'Internationals'
Unterbringung
Gastfamilie
Altersstufen
13 - 18 Jahre
Schuluniform
ja
Schüler der Abschlußklasse und Schüler, die nur einen Term bleiben, müssen keine Uniform tragen.
Website
www.glenfieldcollege.school.nz

Das Glenfield College ist eine sehr freundliche, familiäre Schule in zentraler Lage in Auckland. Mit nur 900 Schülern ist die Schule für Auckländer Verhältnisse klein und überschaubar und eignet sich deshalb besonders gut für Schüler, die z.B. nur einen kurzen Zeitraum bleiben. Die Schule liegt in dem gleichnamigen Stadtteil, nicht weit von der Innenstadt und dem weithin sichtbaren Fernsehturm entfernt. Dennoch ist Glenfield ein schöner, sehr grüner Bezirk. Auch die Ostküste mit herrlichen Badestränden ist in nur 10 Minuten zu erreichen.

Neben dem normalen akademischen Fächerangebot legt die Schule sehr viel Wert auf praktische Angebote - hier können die Schüler eine Grundausbildung für Elektrotechnik, Automechanik, Bootsbau und Modedesign erhalten, oder im schuleigenen Restaurant das Kochen erlernen. Aber auch im Bereich Kunst, Musik und Tanz gibt es viele Angebote, so dass die Schule auch für musische Schüler sehr geeignet ist. 

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    Vers. Mathematikkurse, Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Computer Applications, Information Management
  • geisteswissenschaftlich
    Classical Studies, Sozialwissenschaften, Geographie, Geschichte, Media Studies
  • Sport
    Sport als Unterrichtsfach: Sports Studies, Academic PE, Leisure Studies, Dance. Je nach Term gibt es die unterschiedlichsten AGs. Sportskanonen aufgepasst!
    Term 1: Leichtathletik, Cheerleading, Cricket, Drachenboot, Tennis, Volleyball (Oberstufe)
    Term 2+3: Badminton, Basketball, Hockey, Netball, Rugby, Fußball, Squash, Tischtennis, Wasserpolo
    Term 4: Cricket, Tennis, Volleyball (Juniors), Weka Ama (Outrigger Canoing)

    Zusätzlich gibt es seit 2015 ein tolles Outdor Education Programm, was für eine so städtische Schule ungewöhnlich ist. Das Programm wird als außerschulisches Angebot neben dem normalen Unterricht angeboten, so dass die Exkursionen am Wochenende oder in den Ferien durchgeführt werden können. Auf dem Programm stehen z.B. Kayakfahren, Mountainbiking oder Windsurfen:

    Term 1 Sea Kayaking
    Term 2 Mountain Biking, Tramping and Camping
    Term 3 Climbing and Abseiling, Windsurfing
    Term 4 Rafting, Sea Kayaking, Tramping and Camping


  • musisch-künstlerisch
    Kunst, Fotografie, Design, Malen, Grafik, Kunstgeschichte, Musik, Theater, Tanz. Musikalischer Einzelunterricht ist für fast jedes Instrument möglich (ca. 25 NZD pro Term), Instrumente können von der Schule geliehen werden (ca. 150 NZD /Jahr).
  • Wirtschaft
    Buchhaltung, Business Studies, Enterprise Studies, Travel & Tourism, Enterprise Studies

Weitere Fächerangebote

Catering & Hospitality, Textiltechnik, Holzbearbeitung, Bootsbau, Automechanik, Elektrotechnik.

Außerschulische Aktivitäten

Auckland verbindet das vielfältige kulturelle Angebot einer Großstadt mit der großartigen Lage am Meer und einem entsprechende Freizeitangebot.

Im August veranstaltet die Schule die International Week, bei der die Schüler/innen aus unterschiedlichen Herkunftsländern eine Woche lang ihre Kultur präsentieren. Ebenfalls im Term 3 findet der alljährliche Schulball statt.

Viermal im Jahr erscheint eine Schülerzeitung, die von Schüler/innen des Glenfield Colleges herausgegeben wird. Mitarbeit daran ist besonders von den internationalen Schüler/innen erwünscht.

Es gibt mehrere Bands, Theatergruppen, Debating Groups, einen Schachclub und den 'Young Entrepreneurs Club'.

Ausstattung

Die Klassenstärke liegt in der Oberstufe bei ca. 20 Schüler/innen. Das Glenfield College verfügt über 5 Computerräume und ein spezielles Technologie-Zentrum, in dem naturwissenschaftliche und verschieden technische Fächer gelehrt werden. Auf vier Schüler/innen kommt rechnerisch ein Computer. Das Technolgiegebäude wurde 2008 erneuert und verfügt nun neben vielen Computern auch über eine Autowerkstatt und Werkstätten für Bootsbau und Textilwissenschaften.

Es gibt viele Sporteinrichtungen an der Schule: Sporthallen und -plätze, Tennisplätze, Tanzsaal und ein Fitnessstudio.

Neben den üblichen Einrichtungen einer neuseeländischen Schule wie Cafeteria und Bibliothek verfügt das Glenfield College über eine neue, sehr moderne Mehrzweckhalle mit 600 Sitzplätzen, dem Kaipatiki-Theater.

Bemerkungen

Oft finden Klassenfahrten und Ausflüge während des Schuljahres statt.

In der Prüfungsphase in Term 4 bis Ende November organisiert das Glenfield College für die Austauschschüler ein zweiwöchiges End-of-Year-Programm mit Exkursionen und Sportaktivitäten wie z.B. eine Zwei-Tages-Tour nach Rotorua/Taupo, eine Ausflug zum Hobbiton Film Set, zum Hot Water Beach nach Coromandel, nach Waiheke Island, nach Cape Reinga und vieles mehr.

Besonders erfolgreich ist das Glenfield College in dem Bereich Kunst, in dem die Schule schon viele Preise gewonnen hat.

Preis Schuljahr
18.280 Euro

Preis bei Abflug im Januar. Bei Abflug im Juli 19.380 Euro.
Bei Buchung ohne Flug abzgl. 2.200 Euro

Preis Semester
11.380 Euro

Bei Buchung ohne Flug abzgl. 2.200 Euro

Preis Trimester
8.580 Euro

Bei Buchung ohne Flug abzgl. 2.200 Euro

Zusatzkosten
  • variable Kosten wie z.B. Materialkosten für bestimmte Fächer, einige Sportkurse und Arbeitshefte
  • Ausflüge, Outdor Education
  • Gebühr für staatliche Abschlussprüfungen (NCEA Exams).
GLS Leistungen
  • Bei Buchung mit Flug: Gruppenflug im Januar und Juli mit Flugbegleitung auf der Langstrecke inkl. Zubringerflüge innerhalb Deutschlands (andere Zubringer auf Anfrage). Aufgrund limitierter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen vor Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • 3-tägige Einführungsveranstaltung in Sydney im Januar und im Juli 
  • Transfer Flughafen - Unterkunft
  • Schulaufenthalt in Neuseeland wie gebucht
  • Gastfamilienunterbringung (inkl. Aufwandsentschädigung an die Gastfamilie) bzw. Internatsunterbringung und Verpflegung in Neuseeland
  • Einführungen an der jeweiligen High School
  • Betreuung während des Austauschjahres in Neuseeland
  • Nachweis über den Schulbesuch
  • Visumbeantragung (Visumgebühren nicht inkl., zzt. ca, 240 Euro, nicht erforderlich bei Aufenthalten bis zu drei Monaten)
  • neuseeländisches Versicherungspaket inkl. Auslandskranken-, Haftpflicht-, Reisegepäck- und Reiseabbruchversicherung (im Krankheitsfall)
  • Vor- und Nachbereitung durch Veranstaltungen in Deutschland
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Touristenvisum für Australien für Teilnehmer an den GLS Orientierungstagen in Sydney
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler - unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die nach Neuseeland gehen

Zusätzlich buchbar

Schulort
Auckland, Nordinsel, Neuseeland
Schultyp
Staatliche Schule mit Wahl
Schulart
Tagesschule mit Gastfamilie
IB möglich
nein
Bilingual
nein
Fremdsprachen
Französisch
Fachbereiche
mathematisch / naturwissenschaftlich / IT
Größe
1000 Schüler/innen, davon ca. 60 'Internationals'
Unterbringung
Gastfamilie
Altersstufen
13 - 18 Jahre
Schuluniform
ja
Schüler der Abschlußklasse und Schüler, die nur einen Term bleiben, müssen keine Uniform tragen.
Website
www.glenfieldcollege.school.nz

Das Glenfield College ist eine sehr freundliche, familiäre Schule in zentraler Lage in Auckland. Mit nur 900 Schülern ist die Schule für Auckländer Verhältnisse klein und überschaubar und eignet sich deshalb besonders gut für Schüler, die z.B. nur einen kurzen Zeitraum bleiben. Die Schule liegt in dem gleichnamigen Stadtteil, nicht weit von der Innenstadt und dem weithin sichtbaren Fernsehturm entfernt. Dennoch ist Glenfield ein schöner, sehr grüner Bezirk. Auch die Ostküste mit herrlichen Badestränden ist in nur 10 Minuten zu erreichen.

Neben dem normalen akademischen Fächerangebot legt die Schule sehr viel Wert auf praktische Angebote - hier können die Schüler eine Grundausbildung für Elektrotechnik, Automechanik, Bootsbau und Modedesign erhalten, oder im schuleigenen Restaurant das Kochen erlernen. Aber auch im Bereich Kunst, Musik und Tanz gibt es viele Angebote, so dass die Schule auch für musische Schüler sehr geeignet ist. 

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    Vers. Mathematikkurse, Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Computer Applications, Information Management
  • geisteswissenschaftlich
    Classical Studies, Sozialwissenschaften, Geographie, Geschichte, Media Studies
  • Sport
    Sport als Unterrichtsfach: Sports Studies, Academic PE, Leisure Studies, Dance. Je nach Term gibt es die unterschiedlichsten AGs. Sportskanonen aufgepasst!
    Term 1: Leichtathletik, Cheerleading, Cricket, Drachenboot, Tennis, Volleyball (Oberstufe)
    Term 2+3: Badminton, Basketball, Hockey, Netball, Rugby, Fußball, Squash, Tischtennis, Wasserpolo
    Term 4: Cricket, Tennis, Volleyball (Juniors), Weka Ama (Outrigger Canoing)

    Zusätzlich gibt es seit 2015 ein tolles Outdor Education Programm, was für eine so städtische Schule ungewöhnlich ist. Das Programm wird als außerschulisches Angebot neben dem normalen Unterricht angeboten, so dass die Exkursionen am Wochenende oder in den Ferien durchgeführt werden können. Auf dem Programm stehen z.B. Kayakfahren, Mountainbiking oder Windsurfen:

    Term 1 Sea Kayaking
    Term 2 Mountain Biking, Tramping and Camping
    Term 3 Climbing and Abseiling, Windsurfing
    Term 4 Rafting, Sea Kayaking, Tramping and Camping


  • musisch-künstlerisch
    Kunst, Fotografie, Design, Malen, Grafik, Kunstgeschichte, Musik, Theater, Tanz. Musikalischer Einzelunterricht ist für fast jedes Instrument möglich (ca. 25 NZD pro Term), Instrumente können von der Schule geliehen werden (ca. 150 NZD /Jahr).
  • Wirtschaft
    Buchhaltung, Business Studies, Enterprise Studies, Travel & Tourism, Enterprise Studies

Weitere Fächerangebote

Catering & Hospitality, Textiltechnik, Holzbearbeitung, Bootsbau, Automechanik, Elektrotechnik.

Außerschulische Aktivitäten

Auckland verbindet das vielfältige kulturelle Angebot einer Großstadt mit der großartigen Lage am Meer und einem entsprechende Freizeitangebot.

Im August veranstaltet die Schule die International Week, bei der die Schüler/innen aus unterschiedlichen Herkunftsländern eine Woche lang ihre Kultur präsentieren. Ebenfalls im Term 3 findet der alljährliche Schulball statt.

Viermal im Jahr erscheint eine Schülerzeitung, die von Schüler/innen des Glenfield Colleges herausgegeben wird. Mitarbeit daran ist besonders von den internationalen Schüler/innen erwünscht.

Es gibt mehrere Bands, Theatergruppen, Debating Groups, einen Schachclub und den 'Young Entrepreneurs Club'.

Ausstattung

Die Klassenstärke liegt in der Oberstufe bei ca. 20 Schüler/innen. Das Glenfield College verfügt über 5 Computerräume und ein spezielles Technologie-Zentrum, in dem naturwissenschaftliche und verschieden technische Fächer gelehrt werden. Auf vier Schüler/innen kommt rechnerisch ein Computer. Das Technolgiegebäude wurde 2008 erneuert und verfügt nun neben vielen Computern auch über eine Autowerkstatt und Werkstätten für Bootsbau und Textilwissenschaften.

Es gibt viele Sporteinrichtungen an der Schule: Sporthallen und -plätze, Tennisplätze, Tanzsaal und ein Fitnessstudio.

Neben den üblichen Einrichtungen einer neuseeländischen Schule wie Cafeteria und Bibliothek verfügt das Glenfield College über eine neue, sehr moderne Mehrzweckhalle mit 600 Sitzplätzen, dem Kaipatiki-Theater.

Bemerkungen

Oft finden Klassenfahrten und Ausflüge während des Schuljahres statt.

In der Prüfungsphase in Term 4 bis Ende November organisiert das Glenfield College für die Austauschschüler ein zweiwöchiges End-of-Year-Programm mit Exkursionen und Sportaktivitäten wie z.B. eine Zwei-Tages-Tour nach Rotorua/Taupo, eine Ausflug zum Hobbiton Film Set, zum Hot Water Beach nach Coromandel, nach Waiheke Island, nach Cape Reinga und vieles mehr.

Besonders erfolgreich ist das Glenfield College in dem Bereich Kunst, in dem die Schule schon viele Preise gewonnen hat.

Sarah aus Dortmund

Sarah aus Dortmund war als GLS Weltbürgerstipendiatin ein halbes Jahr am Glenfield College in Auckland.

Also, wie soll ich anfangen ?! Ich stieg ins Flugzeug, hatte gefühlte 200 Vorbereitungsbriefe gelesen, stundenlang telefoniert und Bücher gelesen, Reiseführer studiert und hatte das Gefühl jegliche Wikipedia Artikel über Neuseeland schon auswendig zu können ... und wusste irgendwie doch nicht was mich erwartet .. häää?? Was mache ich hier ? Moment mal, noch mal kurz ins Gedächtnis rufen wieso ich noch mal gleich hier sitze ..
ACHJA! Die trockene Luft des Flugzeugs und meine, von dem 10 Kilo schweren Rucksack, schmerzenden Schultern erinnerten mich wieder. Aufbrechen, du selber sein, was neues sehen und erleben, unabhängig sein. So weit weg wie es geht. Erst ganz anders und später dein zweites Zuhause ? Neues sehen, entdecken, fühlen! Langeweile, Routine und Alltag für eine Zeit lang adé und auf, weit hinaus über meinen Horizont.

Angekommen wurde es erst mal schwer meine Vorsätze umzusetzen. Meine Gedanken kamen mir manchmal wie eine eine rießen Welle vor, die sich vor mir aufbaut, sodass ich gar nicht 'sehen' konnte. Aber ist ja irgendwie auch klar, so viele Gedanken gingen mir durch den Kopf .. wie finde ich möglichst schnell Freunde, welche Fächer wähle ich, worüber könnte ich noch mit meiner Gastfamilie sprechen, mögen die mich, verstehen die mich ...englisch?! Ich konnte mir nur schwer die Satzordnung Subjektiv,Prädikat,Objekt wieder in Erinnerung rufen.. Ich weiß, klingt komisch, denn eigentlich war ich in dem Englisch Unterricht in Deutschland auch nie schlecht, aber meine Vermutung ist, dass es einfach an der Spontanität liegt, denn im Unterricht ist ja doch schon viel vorprogrammiert.
Ich hab auf jeden Fall am Anfang sehr viele deutsche Wörter in meine versuchten englischen Sätze eingeflößt und hab einigen ungewollten Schwachsinn erzählt. Ich hab mich einfach unwohl gefühlt, aber dass war wohl gar nicht so schlimm wie sich's für mich angefühlt hat, meinte meine Gastfamilie. Die hatten vor mir auch schon mal eine Gastschülerin und die hätten sie wohl am Anfang gar nicht verstanden, und bei mir wussten sie wenigstens was ich sagen wollte ..Ich hab's also mit Humor genommen und gegen Ende, wo ich dann schon selbstbewusster englisch sprechen konnte, fand ich die anfänglichen Versuche auch super lustig.


Also nachdem ich mit harten Anfangsverständigungsprobleme zu kämpfen hatte, wich meine Hoffnung am ersten Schultag einen super 'ersten Eindruck' hinzulegen. Trotzdem hab ich alles gegeben. Sachen sorgfältig am Abend zuvor raus gelegt, Haare schön geglättet und ein gesundes Frühstück gefrühstückt.
Von der 'Wilkommensvorstellung' war ich sehr begeistert und muss das unbedingt noch erzählen. In dem riesigen Theater meiner Schule fand eine Vollversammlung statt, nur um die neuen Lehrer und Schüler (Austauschschüler oder die, die die Schule gewechselt haben) zu begrüßen. Die gesamte Schule saß in dem Theater zusammen und haben angefangen ein Lied zu singen. Das war unser Zeichen, wir gingen rein. Männer zuerst und Frauen danach, nach maorischer Tradition. Wir nahmen also auf ein paar Stuhlreihen, die gegenüber der restlichen Schule aufgestellt waren platz. Zwei Parteien sozusagen. Dann hat der Schulleiter und ein neuer Lehrer, der neu an die Schule gekommen war, also auch in unserer Gruppe der 'Neuen' vertreten war ein paar Vorträge in Maori gehalten .. womöglich haben die ein Gespräch geführt, es war aber nicht zu entziffern. Über meinem Kopf konnte man theoretisch das Fragezeichen sehen. Dann ging es wenigstens weiter in Englisch und das Fragezeichen vor meinen Augen verkleinerte sich ein wenig. Als 'Antwort' auf ihr Lied fingen wir nun auch an zu singen. 'You are my sunshine' hatten wir ausgewählt, weil das die meisten kennen. Von meiner Schule in Deutschland kannte ich nur die jährliche Winter/Weihnachten Vollversammlungen, wo der Text von 'Oh du Fröhliche' vorher verteilt wird und sowieso keiner mitsingt weil das irgendwie allen zu peinlich ist.
Um dann wirklich ganz in die 'Gesellschaft' aufgenommen zu werden, und um aus den zwei anfänglichen Parteien eine zu machen, sind wir dann, diesmal Frauen zu erst, auf die erste Reihe zugegangen und haben jeden einzeln begrüßt mit dem traditionellen Maori-Gruß 'Hongi'.
Sofort an meinen ersten Tagen konnte ich also die Mentalität der Neuseeländer spüren und war erst mal Baff. Die Persönlichkeit, dass sie jeden persönlich in die Gemeinschaft aufnehmen wollen und die Offenheit und die Gelassenheit fand ich unglaublich.

Die nächsten Tage flogen so vor sich hin. Ging alles doch ganz schön schnell. Hatte meine Fächer gewählt und rein ging's in den Schulalltag.
Ich muss sagen, dass ich das ganze halbe Jahr nicht drüber hinweg kam, wenn ich aufstand zu denken 'oh man, du bist in Neuseeland'! Es war schon unglaublich. Ich stand vielleicht nicht besonders standfest auf meinen Beinen, aber ich stand auf meinen eigenen.
Die ersten Tage in der Schule waren schön und aufregend. Jeder hat mich, und natürlich auch die anderen Austauschschüler angestarrt und viele haben mich auch angesprochen, leider allerdings nicht mehr als 2 Fragen .. Nr. 1 : Wie heißt du ? & Nr. 2 : Wie lange bleibst du hier ? .. waren nicht besonders tiefgründige Gespräche und meinen Namen hatten sie bestimmt eine Stunde später wieder vergessen (obwohl ich mir alle Mühe mit dem ersten Eindruck gab!). Und wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass es kein Kinderspiel war 'Freunde zu finden'. Hört sich irgendwie wie eine Mission an, die erfüllt werden muss, aber es ist ja echt so. Alleine ist man irgendwie alleine. Naja, am Anfang hatte ich dann viel mit den anderen Austauschschüler zu tun, die leider ( 'leider' wegen der gleichen Sprache, man wird verführt mehr deutsch zu reden) größtenteils aus Deutschland kamen. Aber die Neuseeländer sind echt super offen und wenn man auch offen ist, ein bisschen sich selbst einbringt und auf andere zugeht findet man auch Freunde. Nach ein paar Wochen lief ich auf jeden Fall schon durch die Schule und wurde von vielen begrüßt. Und später habe ich dann ein paar wirklich gute Freunde gefunden.
Schule wurde dann irgendwie normal .. hatte ein paar Freunde gefunden, jeden Tag die gleichen Fächer, die mir größtenteils wirklich viel Spaß machten, und nach der Schule oft noch ein bisschen Volleyball spielen. Es wurde irgendwie normal da zu sein, was auf der einen Seite nicht grad schlecht war, zeigt ja immerhin, dass ich mich gut eingelebt hatte, aber andererseits wollte ich das Gefühl auch mit aller Kraft verhindern, ich wollte nicht vergessen wo ich im Moment war und mich bloß nicht dran gewöhnen. Denn alles was man als normal empfindet weiß man auch nicht mehr richtig zu schätzen, oder ?
Ich konnte mich (zum Glück) nie so wirklich daran gewöhnen, dass ich da war. Auch jetzt, wo ich schon wieder da bin, kommt es mir immer noch komisch vor einfach so zu sagen 'das hab ich aus Neuseeland' oder 'den Film hab ich schon in Neuseeland gesehen' oder was weiß ich, da fallen mir hunderte Beispiele ein.

Bei meiner Familie hab ich mich dann mit der Zeit auch wirklich gut eingelebt. Natürlich fällt es am Anfang schwer Smalltalk beim Abendessen zu führen, aber ich glaub das ist normal. Man kennt sich ja noch gar nicht und kann sich eben nur oberflächlich unterhalten. Bei mir war es gut, weil ich noch eine Italienische Gastschwester hatte, und dann waren wir die erste Zeit zu zweit. Aber meine Gasteltern haben sich sofort bemüht, dass ich mich wie zu Hause fühle. Mich sofort in die Familie integriert und mich eben wie ein richtiges Familienmitglied behandelt. Ich kann mich noch an die ersten Abende erinnern, wo ich mich noch nicht mal getraut habe, die Füße auf die Couch zu legen.. und ein paar Wochen später haben wir uns schon um den besten Platz auf der Couch gestritten oder wo ich bin beim All Blacks Spiel, dem heiligen Rugby Team Neuseelands wofür mein Gastvater sogar um 6 Uhr morgens am Wochenende aufgestanden ist, eingeschlafen, was sie mir hoffentlich nicht übel genommen haben. Wie ich die ersten Tage immer schon zu früh aufwachte und fertig war und wie mich später meine Gastmutter jeden Tag aus dem Bett schreien musste. Es ist einfach meine zweite Familie am anderen Ende der Welt geworden.

Ich war ja auch während zwei Schulferien dort, und da habe ich die unglaublichsten, abenteuerlichsten und interessantesten Reisen in einem der unglaublichsten Länder der Welt gemacht (Ich weiß, 'unglaublich' kommt ganz schön oft vor, aber ich kann's einfach nicht anders beschreiben).
Neuseeland ist ein sehr beliebtes Ziel für Backpacker und deshalb gibt es dort auch total viele Reisebusse, praktisch auf die Verhältnisse von Backpackern abgestimmt (unabhängig und billig), die durch das Land fahren und es dir zeigen. Sie fahren die 'berühmtesten' und schönsten Plätze an und dann ist das meistens so, dass man den Tag dann hat um den Ort zu erkunden oder irgendwas verrücktes zu machen (Gibt es in Neuseeland reichlich Möglichkeiten zu! Die sind verrückt nach extrem outdoor Sachen! Z.B. Bungeespringen (wurde nebenbei auch dort 'erfunden') oder Skydiving und vieles mehr ). Meistens bleibt man dann eine Nacht an diesem Ort, es sei denn man ist besonders spät angekommen und es gibt viel zu machen, dann bleibt man auch mal 2 Nächte, und am nächsten Tag geht es wieder in den Bus und ab zum nächsten Ort. Oder es gefällt einem besonders gut an diesem Ort und man hat viel Zeit, oder man findet Arbeit und hat ebenfalls viel Zeit mitgebracht, dann kann man auch einfach dort bleiben, so lange wie man will. Wenn man dann genug hat und was neues sehen will, kann man sich einfach wieder melden und in den nächsten Bus steigen. Das sind so was wie Linienbusse, nur halt für größere Strecken. Übernachtet wird meist in Hostels, das sind so etwas wie Jugendherbergen.
Einmal während einer Reise wurde mir wieder bewusst, dass das einfach unglaublich ist, was ich dort erleben durfte. Da hab ich mich mit einem Engländer unterhalten, der so etwas wie 'work and travel' machte und auch mit mir in dem Bus war, und als ich dann erzählt hab, dass ich 17 wäre, war er total überrascht und meinte 'seventeen ?? I was a mess when I was seventeen! I could hardly get dressed myself!'. Da dachte ich wieder wie verrückt dass ganze eigentlich war. Mit 17 am anderen Ende der Welt in einem Ort der nur aus einem Supermarkt und einer Kneipe bestand, manchmal hat man auch nur die Kneipe gesehen, aber ich hab gedacht es muss ja irgendwo ein Supermarkt geben, zu sein, mir eine Tütensuppe warm zu machen und mit fremden Menschen Monopolie zu spielen und zu lachen.
Und zur Erleichterung meiner Eltern, die eher Sorge hatten, dass ich wegen Mangel-Ernährung krank werden würde (war ja Selbstverpflegung) oder dass ich irgendwelche Abfahrtszeiten verschlafen würde und dann im Urwald verloren gehen würde, hat alles gut geklappt und es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht! Ich konnte nicht nur viele Leute aus der ganzen Welt kennenlernen, sondern auch jeden Winkel von Neuseeland erforschen. Das Land ist einfach unheimlich schön. So etwas habe ich noch nie gesehen (hört sich jetzt nicht ganz so überzeugend an, bin ja erst 17 und hab noch nicht so viel gesehen, aber als meine Eltern die Fotos gesehen haben, haben sie das auch auch gesagt und dann ist das schon überzeugender). Die Landschaft ist so abwechslungsreich, wir waren einen Tag an den schönsten Stränden von Regenwald umringt und ein Tag später sind wir den Gletscher hochgewandert. Es gibt dort so viel zu sehen, ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Die ganzen Fotos und Filme die dort gemacht wurden, die ich vorher gesehen hatte, was aussieht wie arrangiert, sieht wirklich so aus. Es ist einfach unglaublich schön.

Und die Kiwis machen das Ganze komplett. Die Gelassenheit und Offenheit, die die Neuseeländer leben..hat mir das Gefühl gegeben, dass sie wissen, wie man das Leben genießt. Meine Gastfamilie hätte glaub ich schon am liebsten zum Frühstück irgendetwas auf den Grill gelegt. Und wenn es geregnet hat (und das hat es im Winter 3 von 4 Tagen!) hat man halt eine Markise über den Grill gespannt. Es gibt halt kein falsches Wetter zum grillen.
Ich habe ja in Auckland, der, mit Abstand, größten Stadt Neuseelands gelebt (allein in Auckland wohnen mehr Leute als auf der ganzen Südinsel!), und da herrschte allgemein eher so ein 'Großstadt-feeling' .. aber wenn man aufs Land fährt und stundenlang aus dem Fenster nichts anderes sieht als grüne Wiesen mit vielen Schafen und noch grünere Wiesen, dann ist die Mentalität schon anders und sehr viel gelassener als in Auckland. Alles ist irgendwie persönlicher, ich hatte das Gefühl, dass die Bevölkerung zusammenhält und auch versucht die Maori Kultur versucht zu erhalten. Es gab zum Beispiel eine Maori language week, wo überall verschiedene Veranstaltungen liefen, die sich dafür eingesetzt haben, dass die Sprache nicht vergessen wird. Oder bei jeder wichtigen Veranstaltung (Abschlüsse oder Reden vor Ferien in der Schule, Politik) ist immer ein Teil der Rede in Maori. Und wenn es um das Rugby Team, die All Blacks geht, dreht ganz Neuseeland ja sowieso durch, aber abgesehen davon, tanzt das Team vor jeden Spiel den Haka, den traditionellen Maori Kriegstanz.

Mittlerweile bin ich ja wieder zu Hause (das in Deutschland), und habe mich auch schon wieder eingelebt. Ich war natürlich total gespannt was sich hier so verändert hat, oder ich war eher gespannt wie sich die Leute in einem halben Jahr so verändern. Ich hatte auch Angst, dass sich meine Freunde so verändert hätten, dass ich gar nicht mehr 'reinpassen' würde ..Aber mir kommt es so vor, als wäre die Zeit hier stehen geblieben und ich wäre, wie in einem Zug, einfach nur kurz ausgestiegen und jetzt wieder drin.. Bei einem der Vorbereitungstreffen hat eine 'Ehemalige' mal gesagt, dass sie selber das Gefühl hat, sich selbst weiterentwickelt zu haben. Und es steht ja auch in ganz vielen Berichten und Büchern, dass Kinder gehen und Erwachsene wiederkommen. Aber ich kann gar nicht so genau sagen, inwiefern ich mich selbst verändert habe. Ob ich die Dinge jetzt anders sehe oder anders denke. Aber ich weiß, dass jeder Tag in Neuseeland eine Erfahrung ist, die mir einfach keiner nehmen kann, und die ich niemals missen möchte.

Sarah

 

 

Irina aus Darmstadt

irinapopescu@hotmail.de

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Naja es war eben so ziemlich alles total anders. Auf jeden Fall waren die Menschen anders. Dadurch das Neuseeland so unglaublich multikulturell ist, sind sie sehr offen und wirklich interessiert an allem was du so über dein Land zu erzählen hast. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass sie daran interessiert sind und noch mehr erfahren wollen, nicht dass sie nur aus Höflichkeit fragen. Sie sind eben sher an Ausländer gewöhnt und gehen sehr locker damit um.

Außerdem habe ich gemerkt, dass Zeit eine ganz andere Rolle spielt. Ich war in den ganzen 6 Monaten nicht einmal im Stress, was sicher auch daran liegt, dass ich ich mir bewusst vorgenommen habe, keinen zu haben. Alles ist schön locker, nach dem Motto, naja es wird schon irgendwie. Ich war immer schon sehr positiv eingestellt, aber das hat mich immer super postiv gemacht. Ich liebe die lockere Einstellung der Kiwis!

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Es war eine unglaublich tolle Zeit, die gar nicht hätte besser sein können. Ich finde es eigentlich faszinierend, wie viel doch passiert ist in diesen 6 Monaten. Ich habe super tolle Menschen kennengelernt, die ich nie vergessen werde, habe ein wunderschönes Land entdeckt und habe mich viel weiterentwickelt.

Ich habe mir immer viel vorgenommen für dieses Halbjahr und hatte eigentlich eine genaue Vorstellung von dem, was passieren wird. Naja, ich hatte überhaupt keine Ahnung. Wie auch, denke ich jetzt. Alles was ich gehört hab, auf Bildern gesehen hab, zeigt zwar Neuseeland, aber nichts von dem, wie es wirklich ist. Ich hätte nie gedacht, dass es so unglaublich toll wird und ich kann gar nicht sagen, wie glücklich ich bin diese Entscheidung getroffen habe. Ich habe es keine Sekunde lang bereut!

Was hat dir besonders gut gefallen?

Mir hat so gut wie alles gefallen! Ich muss sagen, es ist toll, auch mal Sachen alleine zu machen. Ich habe es geliebt, so viel Zeit zu haben um über mich selber nach zu denken und über das, was um mich rum geschieht. Es ist ein totaler Selbstfindungs-Trip! Es fühlt sich an, als wäre das alles auf einem anderen Planeten passiert, weil es eben so anders war und so viele neue Sachen um mich rum passiert sind. Es ist sicherlich gut zu sehen, wie mutig und selbstbewusst man doch ist, wenn es darauf ankommt. Auch toll ist es, neue Menschen kennen zu lernen und eben dadurch neu auf Leute zu zu gehen, so zusagen ein Neuanfang. Ich finde dadurch, habe ich gemerkt, wie ich auf Leute wirke und das hilft eben auch um zu erfahren, wer man wirklich ist. Ok, vielleicht sollte ich jetzt auch nach der ganzen Sache Philisophin werden.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ich bin immer so um 7 aufgestanden und etwa um 8 mit ein paar Freunden zur Schule gelaufen und das fand ich besonders toll. Es tut sehr gut auch mal zu laufen morgens, habe nur etwa 25 Minuten gebraucht. Die Schule hat immer mit 'tutor group' angefangen. Da trifft sich eine kleine Gruppe und ein Lehrer jeden Morgen für 15 Minuten. Dort werden die 'daily notices', die Schulneuigkeiten über Sport, Feste oder Ähnliches vorgelesen und man unterhält sich über die Schule. Um 9 dann geht der Unterricht los bis 11 Uhr, dann gibts 'interval', eine 30-Minuten Pause. Weiter geht es dann von 11.30 bis 13.30, dann gibt es 'lunch' für 45 Minuten. Danach hat man nur noch 1 Stunde Schule. Nach der Schule gibt es sehr viele sportliche Aktivitäten, ich hatte eigentlich jeden Tag auch was nach der Schule zu tun.

Ich würde sagen, es ist ziemlich leicht Leute kennen zu lernen, aber nicht Freundschaften oder generell mehr als nur Bekanntschafften zu haben. Ich musste mich überwinden, Leute einfach ansprechen, über total banale Sachen reden, hauptsache ich bin mit denen ins Gespräch gekommen. Dann geht das alles sehr schnell. Und wenn ich schon ein paar nette Leute gekannt habe, bin ich immer mitgegangen in den Pausen und dann geht das alles viel schneller als man denkt! Was ich empfehlen würde, ist ganz einfach auf Leute zugehen. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass manche Leute manchmal Austauschschüler vielleicht etwas satt haben, deswegen gehen dann nicht alle auf einen zu. Aber dann gilt: Zeigen, dass man eben nicht wie alle anderen ist! :)

Ich hatte 6 Schulfächer (Mathe, Englisch, Französisch, Erdkunde, Drama und Tanzen) und ich kann jedem Empfehlen Drama zu nehmen, es ist sehr gut um noch vertrauter mit der Sprache zu werden und klar, um selbstbewusster im Umgang damit zu werden. Tanzen war auch toll und sehr anders eben, als Schulfach. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, auch Fächer zu nehmen, die man hier nicht wählen kann. Es lohnt sich!

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Meine Gastfamilie war unglaublich toll. Ich habe mich ja immer vorher gefragt, wie denn fast jeder nach einem Austausch sagen kann 'Ich hatte die Beste Gastfamilie'. Ich gehöre dazu. Sie waren sehr nett, immer da für mich und ich habe mich sofort wie zuhause gefühlt. Ich hatte 4 Gastgeschwister, nur 2 von denen haben noch zuhause gewohnt, meine 18-jährige Gastschwester und mein 16-jähriger Gastbruder. Es war toll, dass ich meine Gastschwester hatte, wir haben sehr oft zusammen was unternommen und dadurch, dass ich im gleichem Jahr wie mein Gastbruder war, hatten wir auch die gleichen Freunde. Ich würde aber nicht sagen, dass man unbedingt Gastgeschwister im gleichen Alter braucht, wenn man sie nicht hat, ist das nicht gleich was Schlechtes.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich habe sehr viel Sport gemacht in Neuseeland, mehr als ich je in Deutschland gemacht habe. Ich habe Tennis, Badminton und Tischtennis gespielt, in der Schule getanzt und nebenbei Yoga gemacht. Damit war auch meine ganze Schulwoche voll und ich hatte Samstag morgens Tennisspiele. Sonst würde ich sagen, gibt es in Glenfield an sich nicht so viel zu tun, außer eben in die Mall gehen, wo eigentlich jeder eh fast jeden Tag nach der Schule hingeht. Man kommt aber auch sehr gut nach Takapuna, wo es sehr schöne Cafés und nette kleine Läden gibt oder eben nach Auckland in die Stadt, was so ungefähr 25 Minuten mit dem Bus entfernt ist. Wir hatten sehr oft, so gut wie jedes Wochenende Parties, wo immer ziemlich viele Leute zusammen gekommen sind. Es ist eine sehr gute Möglichkeit so noch mehr Leute kennen zu lernen und alle sind sehr oft ganz anders, als sie in der Schule sind.

 

Mary aus Berlin

Mary.Veit@gmx.net

Mein größter Traum war es, ein Jahr an einer Schule im Ausland zu verbringen, Englisch zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen. Dieser Traum ist letztes Jahr wahr geworden. Nach der 10.Klasse bin ich für ein Jahr nach Auckland, Neuseeland geflogen und war Schülerin am Glenfield College. Ich würde dieses Jahr als das beste Jahr meines bisherigen Lebens beschreiben.

Es ist eine unglaublich tolle Erfahrung in einem fremden Land, mit einer anderen Sprache und einer total anderen Mentalität zu leben, ohne deine gewohnte sichere Umgebung wie Schule, Freunde, Sport und Familie. Da Neuseeland auf der anderen Seite der Erdkugel liegt, sind die Jahreszeiten genau anders herum als die in Deutschland. Warmer Sommer wird zu eiskaltem Winter mit viel Regen, aber keinem Schnee, und schneereicher Winter wird zu einem angenehmen 25°C-Sommer mit viel Sonne, Meer und Strand. Einer der größten Unterschiede für mich war das Weihnachtsfest in Neuseeland, denn im Dezember ist ja Sommer dort und alle sitzen draußen im Garten beim Weihnachtsfestessen oder grillen am Strand. Eine witzige Erfahrung, obwohl ich Weihnachten mit Schnee doch viel schöner finde.

Besonders gut hat mir Neuseelands Mentalität gefallen. Es ist ein ganz anderes Leben dort, viel ruhiger und gelassener und die Menschen sind sehr freundlich. Ich hatte überhaupt keine Probleme, Leute kennen zu lernen oder auf Leute zuzugehen.

Ich werde einmal einen typischen Schulalltag beschreiben: Ich bin morgens gegen 7.30 Uhr aufgestanden, habe mich fertig gemacht und bin um 8.20 Uhr zur Schule gegangen. Um 8.45 Uhr begann Tutor Group (eine Gruppe mit Schülern aus allen Klassenstufen, die sich zweimal am Tag treffen und dein Tutor ist ein guter Ansprechpartner) und danach waren zwei Stunden Unterricht (jede Stunde 60min) und dann gab es eine 20-minütige Pause. Nach der Pause war wieder eine Stunde Unterricht und danach eine 45-minütige Pause, um Mittag zu essen. Entweder man bringt sich selber etwas zu essen mit von zu Hause oder kauft sich etwas in der Schulcafeteria, aber das ist von Schule zu Schule verschieden.

Nach der Pause von 13.05 Uhr bis 13.15 Uhr war wieder Tutor Group und danach zwei Stunden Unterricht. Die Schule hat um 15.15 Uhr aufgehört. Wenn man an einem Schulsport teilgenommen hat, hatte man dann meistens noch Training danach, aber wenn nicht konnte man nach Hause gehen. Ich bin meistens in Fitnessstudio gegangen nach der Schule oder nach Hause und habe Hausaufgaben gemacht oder mich mit Freunden getroffen. Nicht weit von meiner Schule gab es auch ein großes Einkaufszentrum, wo man nach der Schule hingehen kann.

Die Schule hat mir großen Spaß gemacht, aber es gibt viele Unterschiede zur Schule in Deutschland, z.B. wählt man nur 5 oder 6 Fächer (bis zur 12.Klasse sind Mathematik und Englisch Pflicht, und außer diesen beiden Fächern kann man wählen was man möchte), es gibt einen 6-Tage-Stundenplan, Examen gibt es nur im September (Vorbereitungsexamen) und im November sind dann die Abschlussexamen für die jeweilige Klassenstufe. Glenfield College hat ein riesengroßes Theater, wo regelmäßig Schultreffen stattfanden und Lehrer sowie auch Schüler über die Präsentation der Schule, das Verhalten der Schüler und herankommende Termine gesprochen haben.

Mit meiner Gastfamilie habe ich mich gut verstanden, sie waren freundlich und wir hatten viel Spaß. Ich nehme an, Auseinandersetzungen gehören dazu, aber auch das lässt sich klären. Für mich sehr ungewöhnlich war in meiner Gastfamilie, dass jeder zu unterschiedlichen Zeiten gegessen hat und es keine Familienabendessen gab. In den Häusern gibt es nicht wie bei uns in jedem Zimmer eine Heizung. Dort gibt es im Wohnzimmer einen Kamin und ansonsten nur in manchen Zimmern Heizungen.

Es ist eine tolle Lebenserfahrung für jeden, der den Mut hat es auch zu verwirklichen. Für mich war es eine klasse Zeit und ich wünsche jedem, der sich dazu entschließt, genauso viel Spaß wie ich auch hatte!

Mary Veit

Preis Schuljahr
18.280 Euro

Preis bei Abflug im Januar. Bei Abflug im Juli 19.380 Euro.
Bei Buchung ohne Flug abzgl. 2.200 Euro

Preis Semester
11.380 Euro

Bei Buchung ohne Flug abzgl. 2.200 Euro

Preis Trimester
8.580 Euro

Bei Buchung ohne Flug abzgl. 2.200 Euro

Zusatzkosten
  • variable Kosten wie z.B. Materialkosten für bestimmte Fächer, einige Sportkurse und Arbeitshefte
  • Ausflüge, Outdor Education
  • Gebühr für staatliche Abschlussprüfungen (NCEA Exams).
GLS Leistungen
  • Bei Buchung mit Flug: Gruppenflug im Januar und Juli mit Flugbegleitung auf der Langstrecke inkl. Zubringerflüge innerhalb Deutschlands (andere Zubringer auf Anfrage). Aufgrund limitierter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen vor Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • 3-tägige Einführungsveranstaltung in Sydney im Januar und im Juli 
  • Transfer Flughafen - Unterkunft
  • Schulaufenthalt in Neuseeland wie gebucht
  • Gastfamilienunterbringung (inkl. Aufwandsentschädigung an die Gastfamilie) bzw. Internatsunterbringung und Verpflegung in Neuseeland
  • Einführungen an der jeweiligen High School
  • Betreuung während des Austauschjahres in Neuseeland
  • Nachweis über den Schulbesuch
  • Visumbeantragung (Visumgebühren nicht inkl., zzt. ca, 240 Euro, nicht erforderlich bei Aufenthalten bis zu drei Monaten)
  • neuseeländisches Versicherungspaket inkl. Auslandskranken-, Haftpflicht-, Reisegepäck- und Reiseabbruchversicherung (im Krankheitsfall)
  • Vor- und Nachbereitung durch Veranstaltungen in Deutschland
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Touristenvisum für Australien für Teilnehmer an den GLS Orientierungstagen in Sydney
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler - unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die nach Neuseeland gehen

Zusätzlich buchbar