Kommentar

Fragen?

Privatschulen in Costa Rica - Erfahrungsberichte

Vorname:
Laura
0
aus:
Bielefeld
war:
2007 für ein Schuljahr in San Ramón, Alajuela, Costa Rica
Schultyp:
Private Schule
Schule:
Colegio Bilingüe San Ramón
Kontakt:
laura.89@web.de

Hier der Bericht von Laura:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Costa Rica lässt sich nur schwer mit Deutschland vergleichen. Dies liegt hauptsächlich einfach an dem Klima und der damit verbundenen Natur. Somit wäre hier der größte Unterschied zu nennen:

-Costa Rica liegt zwischen Pazifik und Atlantik, besitzt Regenwald und mehrere Vulkane sowie viele schöne Strände und eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt.

-die Menschen leben sehr familienverbunden. Man unternimmt immer etwas mit der Familie und selten mit Freunden. Außerdem haben die Eltern viel länger das Recht über ihre Kindern zu bestimmen.

-die Straßen :D in Deutschland haben wir schön geteerte Straßen, in Costa Rica kann man mehr von Kraterstrecken reden, da die Straßen von Schlaglöchern nur übersät sind. Sonst gibt es noch Schotter- und Erdstraßen...

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An wunderschöne Landschaften, atemberaubende Momentaufnahmen, die ich mit sehr netten Leuten vebracht habe.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Da wäre sehr viel zu nennen, aber besonders gut haben mir die Ausflüge und Reisen gefallen. So konnte ich das ganze schöne Land erkunden und die Menschen in allen Regionen kennenlernen. Mit dazu gehören Strandurlaube mit meiner Gastfamilie oder meiner Schulklasse, sowieso Reisen nach Nicaragua, Tortuguero und in die Karibik und zu einem Vulkan mit der Organisation.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Montags bis Donnerstags hatte ich von 8 Uhr bis 15.30 Uhr Schule. Allerdings wurde ich schon um 7 Uhr von einem privaten Schulbus abgeholt, der erstmal durch die ganze Stadt fuhr. Ich hatte immer in Doppelstunden Unterricht, die je nach Fach teils doch etwas langweilig waren, da ich viele Fachbegriffe nicht auf Spanisch kannte. Mittags war eine 3/4 Stunde Zeit für das Mittagessen, das man entweder in der Cafeteria kaufen oder sich von zu Hause mitnehmen und in der Mikrowelle im Klassenraum warm machen konnte.

Meine Klassenkameraden waren alle sehr nett zu mir und haben mich auf ihre Klassenausflüge mitgenommen, aber sonst war es nicht so leicht nachmittags etwas mit ihnen zu unternehmen, da die Schule so lange ging und sie lernen oder mit ihrer Familie etwas machen mussten.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

In Costa Rica wird viel Wert auf die Familie gelegt. Man isst zusammen, fährt zusammen weg, feiert zusammen, während man sich in Deutschland schon früh von der Familie trennt und was mit Freunden macht.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Hauptsächlich mit Reisen und Besuchen im Internet Cafe. Da ich immer lange Schule hatte, es schnell dunkel wird in Costa Rica und ich auch immer sehr müde war, hab ich die Abende immer zu Hause mit meiner Gastfamilie verbracht. Während ich die Wochenende genutzt habe um etwas von Costa Rica zu sehen. Um Kontakt per Webcam und Headset zu meiner Familie und Freunden in Deutschland zu halten, bin ich immer in Internet Cafes gegangen, da das Internet meiner Gastfamilie nur sehr langsam war.