Kommentar

Fragen?

Privatschulen und Internate in den USA

Vorname:
Sonja
Alter:
17
aus:
Bad Camberg
war:
2010 für ein Schuljahr in St. Johnsbury, Vermont, USA
Schultyp:
Private Schule
Schule:
St. Johnsbury Academy

Hier der Bericht von Sonja:

Ich war das letzte Jahr an der St. Johnsbury Academy in Vermont. Dies ist eine Privatschule mit integriertem Internat.

Das ermöglicht es einem sehr viele verschiedene Leute aus den unterschiedlichsten Nationen, anderen Staaten der USA und auch direkt aus der Umgebung der Schule kennenzulernen.

Dieses Jahr war eines der besten und eindrucksvollsten meines Lebens. Am meisten geprägt wurde es dadurch, das ich im Internat gelebt habe, was eine ganz neue Situation, aber eine sehr tolle Erfahrung war. Ich habe in meinem dorm das einzige dreier - Zimmer bewohnt, mit einem Mädchen aus Saudi - Arabien und einer aus Boston. Wir haben uns alle bestens verstanden.In meinem dorm habe ich mich sehr wohl gefühlt und würde ihn mit allen die dort gelebt haben als meine Familie bezeichnen. Das beste ist, das man seine Freunde, auch aus anderen dorms, immer um sich rum hat.

Schnell fällt auf, dass das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ein sehr viel engeres und auch freundschaftlicheres als in Deutschland ist. Das Verhältnis von den dorm-students und den proctorn, den Lehrern die die dorms leiten und dort arbeiten, ist ein noch viel besseres und engeres, dadurch das die proctor eine Art Elternrolle übernehmen.

Ich würde es jedem, der die Möglichkeit hat, empfehlen in ein Internat und nicht in eine Gastfamilie zu gehen. Da man direkt auf dem Campus ist und seine Freunde und alles wichtige immer um sich hat.

Was auch jedem zu empfehlen wäre ist sich viel zu beteiligen, durch verschiedene angebotene Sportarten, oder Clubs. Es hilft einem vor allem am Anfang Leute kennenzulernen und sich zu integrieren und ist auch immer mit sehr viel Spass verbunden.

An einem der angebotenen Vorbereitungsseminare habe ich teilgenommen, was mir einige Informationen zu einem solchen Aufenthalt gegeben hat. Obwohl dieses Treffen eher auf Gastfamilienaufenthalte ausgelegt war. Die Möglichkeit mit anderen, die genauso wie ich ein Schuljahr in den USA verbringen werden, sich auszutauschen war gegeben, was ich sehr gut fand.

Glücklicherweise werde ich dieses Schuljahr in Deutschland nicht wiederholen müssen und ich bin auch darauf sehr gut vorbereitet. Ich wäre jedoch auch sehr gerne noch ein Jahr länger in St. Johnsbury geblieben, der amerikanische highschool-abschluss kann jedoch nicht mit dem deutschen Abitur gleichgesetzt werden und wird von deutschen Universitäten leider nicht anerkannt.

Viel Spass und Erfolg im nächsten Schuljahr
Mit freundlichen Grüßen
Sonja Rau