Kommentar

Fragen?
Privatschule mit Internat in Frankreich
  • mittelalterliche Kleinstadt an der Loire
  • Unterrichtssprache wählbar: französisch oder englisch
ab 7.390 €

Saint Denis International School

Loches ist eine typisch französische Kleinstadt in Zentralfrankreich, etwas südlich von Tours - wie hübsch die Stadt ist, siehst du in diesem 360° Panorama. In Loches kannst du eine bilinguale Privatschule mit Internat besuchen, die für französische Verhältnisse sehr international ausgerichtet ist:

Die Saint Denis International School unterichtet bilingual Französisch und Englisch, und neben ortsansässigen Schülern wird diese Privatschule auch von Austauschschülern aus aller Welt besucht, u.a. aus den USA, Südkorea und Großbritannien. Das Ziel der Schule ist ganz klar die völlige Zweisprachigkeit der Schüler in Englisch und Französisch. An dieser Schule hast du die Wahl:

  • a) du kannst am rein französischsprachigen Unterricht teilnehmen oder
  • b) du kannst - besonders interessant, wenn du erst wenig Französisch sprichst - Unterricht in Englisch belegen und nebenbei (gegen Aufpreis) Französischunterricht nehmen
Schulort
Loches, Loiretal, Frankreich
Schultyp
Private Schule
Schulart
Internat
IB möglich
nein
Bilingual
Bilinguale Schule
Fremdsprachen
Latein
Fachbereiche
musisch-künstlerisch
Besonderheit
Du kannst diese Schule auch besuchen, wenn du wenig oder kein Französisch sprichst, weil hier auch Unterricht in Englisch angeboten wird (bei englischen Muttersprachlern) und du gegen Aufpreis zusätzlich Französischkurse belegen kannst.
Größe
700 Schüler, 60 Lehrer; 7% internationale Schüler, 290 Internatsschüler
Unterbringung
Internat mit Wochenendgastfamilie, Vollpension:

Zum INTERNAT:

Die Internatsschüler werden je nach Alter in 2-4 Bettzimmer untergebracht (nicht wählbar). Jungen und Mädchen wohnen in separaten Gebäuden. Mahlzeiten gibt es im Selbstbedienungssrestaurant der Schule.

Alle Internatsschüler verbringen die Wochenenden und Ferien bei einer Gastfamilie, da in Frankreich die Internate generell am Samstag und Sonntag geschlossen bleiben.

Unter der Woche können die Internatsschüler das Schulgelände jeweils von 17-18 Uhr verlassen, zu anderen Zeiten nur mit Genehmigung.

Zur GASTFAMILIE:

EZ, VP
Altersstufen
14 - 18 Jahre
Schuluniform
nein
Website
www.saint-denis.net

Die Saint Denis International School befindet sich im kleinen Städtchen Loches, im Tal der Loire, dort, wo angeblich das reinste Französisch gesprochen wird. Loches hat ein mittelalterliches Stadtbild und liegt ca. 40 km südöstlich von Tours.

Loches ist gilt als eine der pittoreskesten Städtchen in Zentralfrankreich (mehr).

Die Saint Denis International School ist Teil einer katholischen Privatschule, die bereits 1800 gegründet wurde und mittlerweile einen besonderen Schwerpunkt auf Fremdsprachen legt.

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    Mathematik, Naturwissenschaften, Geographie, Informationstechnologie
  • geisteswissenschaftlich
    Geschichte, Literatur, Philosophie
  • Sport
    Alle Hallensportarten sowie Fitness sind in der schuleigenen Sporthalle möglich. In der Stadt Loches können zusätzlich Schwimmen, Fußball und Leichtathletik praktiziert werden.
  • musisch-künstlerisch
    Innerhalb des Lehrplans legt die Schule speziellen Wert auf die Fächer Kunst und Design. Ein Kunstdepartment ist dafür vorhanden.
  • Wirtschaft
    Ökonomie,

Weitere Fächerangebote

keine

Außerschulische Aktivitäten

Jeden Mittwochabend werden verschiedenste Veranstaltungen und Aktivitäten angeboten. Sie reichen von Konzerten in den unterschiedlichsten Musikrichtungen bis zu Kunstkursen und Spieleabenden.

Ausstattung

Audio- und Videoausstattung; Sprachlabor; Multimediakabinett mit Computern; Informationszentrum; Kabelfernsehen; Wiss. Laboratorien; Kunst & Designzentrum; Sporthalle und Fitnesscenter

Bemerkungen

Die St. Denis Europaen School ist besonders auch für Anfänger in Französisch geeignet. Hierfür empfehlen wir auch einen vorgeschalteten Crash-Kurs in den Sommerferien (August).

An der Schule kann die DELF-Prüfung (Diplôme d´Etudes en Langue Francaise) vorbereitet und abgelegt werden.

Außerdem sind individuelle Nachhilfestunden bzw. fachspezifischer Einzelunterricht (z.B. Unterricht des dt. Lehrplans) gegen Aufpreis (ca. 50€ pro Stunde) möglich.

Schüler, deren Französischniveau noch nicht für das reguläre Curriculum ausreicht, können stattdessen das Programm mit zusätzlichem Französischunterricht bei gleichzeitiger Integration in die französischen Klassen wählen. Die Preise hierfür sind entsprechend höher:

Schuljahr: 21.890 Euro (Preis ohne Flug 21.390 Euro)

Semester: 12.490 Euro (Preis ohne Flug 11.990 Euro)

Trimester: 8.690 Euro (Preis ohne Flug 8.190 Euro)

Preis Schuljahr
19.190 Euro
Preis Semester
12.490 Euro
Preis Trimester
7.390 Euro
Zusatzkosten

Flug: 500 €

Der Preis gilt jeweils für das Internat mit Wochenendgastfamilie.

Schüler, die das reguläre französische Curriculum belegen, können gegen einen einmaligen Aufpreis in einem Teil der Fächer auf Englisch unterrichtet werden - natürlich von Muttersprachlern.

GLS Leistungen
  • Transfer Flughafen/Zielbahnhof - Unterkunft
  • Schulaufenthalt an einer Privatschule in Frankreich wie gebucht
  • Unterkunft (Gastfamilie bzw. Internat - bei Gastfamilie inkl. Aufwandsentschädigung an die Gastfamilie) mit Verpflegung
  • Betreuung während des Aufenthalts
  • Nachweis über den Schulaufenthalt an einer Privatschule in Frankreich
  • Infoveranstaltungen (Termine und Orte)
  • Orientierungstreffen vor Abreise (Orte)
  • Welcome-Back Treffen für zurückgekehrte Austauschschüler (mehr)
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler - unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die nach Frankreich gehen

Zusätzlich buchbar

  • Ostersprachkurs und Get Ready Workshop in Berlin
  • Hin- und Rückflug einmalig von allen großen Flughäfen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg: 500 €. Aufgrund limitierter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen vor Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • Versicherungspaket (Haftpflicht-, Auslandskranken-, Unfall- und Gepäckversicherung): ca. 30 € pro Monat, Anmeldung über GLS
Schulort
Loches, Loiretal, Frankreich
Schultyp
Private Schule
Schulart
Internat
IB möglich
nein
Bilingual
Bilinguale Schule
Fremdsprachen
Latein
Fachbereiche
musisch-künstlerisch
Besonderheit
Du kannst diese Schule auch besuchen, wenn du wenig oder kein Französisch sprichst, weil hier auch Unterricht in Englisch angeboten wird (bei englischen Muttersprachlern) und du gegen Aufpreis zusätzlich Französischkurse belegen kannst.
Größe
700 Schüler, 60 Lehrer; 7% internationale Schüler, 290 Internatsschüler
Unterbringung
Internat mit Wochenendgastfamilie, Vollpension:

Zum INTERNAT:

Die Internatsschüler werden je nach Alter in 2-4 Bettzimmer untergebracht (nicht wählbar). Jungen und Mädchen wohnen in separaten Gebäuden. Mahlzeiten gibt es im Selbstbedienungssrestaurant der Schule.

Alle Internatsschüler verbringen die Wochenenden und Ferien bei einer Gastfamilie, da in Frankreich die Internate generell am Samstag und Sonntag geschlossen bleiben.

Unter der Woche können die Internatsschüler das Schulgelände jeweils von 17-18 Uhr verlassen, zu anderen Zeiten nur mit Genehmigung.

Zur GASTFAMILIE:

EZ, VP
Altersstufen
14 - 18 Jahre
Schuluniform
nein
Website
www.saint-denis.net

Die Saint Denis International School befindet sich im kleinen Städtchen Loches, im Tal der Loire, dort, wo angeblich das reinste Französisch gesprochen wird. Loches hat ein mittelalterliches Stadtbild und liegt ca. 40 km südöstlich von Tours.

Loches ist gilt als eine der pittoreskesten Städtchen in Zentralfrankreich (mehr).

Die Saint Denis International School ist Teil einer katholischen Privatschule, die bereits 1800 gegründet wurde und mittlerweile einen besonderen Schwerpunkt auf Fremdsprachen legt.

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    Mathematik, Naturwissenschaften, Geographie, Informationstechnologie
  • geisteswissenschaftlich
    Geschichte, Literatur, Philosophie
  • Sport
    Alle Hallensportarten sowie Fitness sind in der schuleigenen Sporthalle möglich. In der Stadt Loches können zusätzlich Schwimmen, Fußball und Leichtathletik praktiziert werden.
  • musisch-künstlerisch
    Innerhalb des Lehrplans legt die Schule speziellen Wert auf die Fächer Kunst und Design. Ein Kunstdepartment ist dafür vorhanden.
  • Wirtschaft
    Ökonomie,

Weitere Fächerangebote

keine

Außerschulische Aktivitäten

Jeden Mittwochabend werden verschiedenste Veranstaltungen und Aktivitäten angeboten. Sie reichen von Konzerten in den unterschiedlichsten Musikrichtungen bis zu Kunstkursen und Spieleabenden.

Ausstattung

Audio- und Videoausstattung; Sprachlabor; Multimediakabinett mit Computern; Informationszentrum; Kabelfernsehen; Wiss. Laboratorien; Kunst & Designzentrum; Sporthalle und Fitnesscenter

Bemerkungen

Die St. Denis Europaen School ist besonders auch für Anfänger in Französisch geeignet. Hierfür empfehlen wir auch einen vorgeschalteten Crash-Kurs in den Sommerferien (August).

An der Schule kann die DELF-Prüfung (Diplôme d´Etudes en Langue Francaise) vorbereitet und abgelegt werden.

Außerdem sind individuelle Nachhilfestunden bzw. fachspezifischer Einzelunterricht (z.B. Unterricht des dt. Lehrplans) gegen Aufpreis (ca. 50€ pro Stunde) möglich.

Schüler, deren Französischniveau noch nicht für das reguläre Curriculum ausreicht, können stattdessen das Programm mit zusätzlichem Französischunterricht bei gleichzeitiger Integration in die französischen Klassen wählen. Die Preise hierfür sind entsprechend höher:

Schuljahr: 21.890 Euro (Preis ohne Flug 21.390 Euro)

Semester: 12.490 Euro (Preis ohne Flug 11.990 Euro)

Trimester: 8.690 Euro (Preis ohne Flug 8.190 Euro)

Anja aus Forst

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Wenn man mal von der Sprache absieht, hab ich nicht schlecht geguckt, als sich ein mir unbekannter junger Mann zu mir runter beugte und mir einen Kuss auf die Wange gab - "faire la bise" kannte ich bis dahin nicht. Als nächstes fiel es mir in der ersten Zeit etwas schwer mich an die "Zeitverschiebung" zu gewöhnen, das heisst mann isst später, man schläft später - und man hat ganztägig Unterricht.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass die Leute hier viel offener sind. Freundschaften, vor allem zwischen Mädchen und Jungen, sind viel einfacher. Da gibt es kein so blödes Getue wie es in Deutschland so oft der Fall ist. Ach ja, und das Essen! Der Ansdruck "essen wie Gott in Frankreich" kommt echt nicht von ungefähr. Für mich echt komisch war, dass es, egal zu welcher Mahlzeit, immer Baguette gibt, und mehrere Gänge. Wer nach einem französischen Abendessen noch Hunger hat, der hat was falsch gemacht!

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Mein erster Gedanke ist immer "MEINE JUNGS!" Ich hab hier so gute Freunde gefunden, es tut mir im Herzen weh, sie zu verlassen. Allerdings werden wir natürlich in Kontakt bleiben und uns gaaanz oft besuchen.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Die offene und freundliche Art der Leute hier hat mir das Leben um einiges erleichtert. Der erste Schultag war einfach furchtbar. Ich kannte niemanden, verstand fast kein Wort. Ich hab mich dann einfach an die Klassensprecherin meiner PremièreL gehängt. Muss für sie auch irgendwie nervig gewesen sein. Davon hab ich mich allerdings nicht abhalten lassen und mittlerweile ist sie eine meiner besten Freunde.

Und natürlich das vergleichsweise milde Klima - ein schneeloser Winter ist für Frostbeulen wie mich genau das Richtige ^_^

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Der grösste Unterschied ist natürlich, dass man in Frankreich den ganzen Tag Schule hat. Ich stehe früh gegen 6.15Uhr auf, damit meine Zimmergenossin und ich uns nicht im Bad ins Gehege kommen. Nach dem Frühstück geht's in die Schule, wo wir bis mittags Unterricht haben. Um zehn nach eins geht es dann wieder los, nochmal Unterricht bis um fünf.

Nach ner Dreiviertelstunde Ansgang sind dann entweder Aktivitäten oder "études" (Zeit für Hausaufgaben usw.) Nach dem Abendessen heisst es Abschied nehmen von den Jungs und wir fahren zurüch ins Internat, wo wir dann müde in die Kissen fallen - es sei denn, es gibt noch was zu erzählen, dann schlafen wir auch mal etwas später...

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Die Woche verbringe ich im Internat. Dort lernt man schnell, sich an die anderen anzupassen. Einfach ins Bad, wenn einem so ist, geht nicht, man ist schliesslich nicht allein im Zimmer. Die Essenzeiten sind gregelt, genau wie die Arbeitszeit. Man ist ständig mit den anderen zusammen, wenn man mal Zeit für sich braucht, hat man halt Pech. Das Leben im Internat dreht sich nunmal nicht um einzelne Personen, sonder ist in der Gruppe organisiert. Wenn man sich allerdings erstmal daran gawöhnt hat und gelernt hat, macht es einfach unheimlich viel Spass!

Es hat ja schliesslich auch seine Vorteile: man ist nie allein, und wenn man Probleme hat oder dann doch mal Heimweh aufkommen sollte, ist immer jemand da, der hilft und einen auf andere Gedanken bringt. Und man findet natürlich auch schneller Freunde - wenn man ständig übernander hockt, lernt man sich sehr schnell kennen ... und lieben.

Das Wochenende in der Gastfamilie erfordert anfangs natürlich einige Umstellungen. Eine Angewohnheiten muss man zwangsläufig ablegen und andere dafür annehmen. Eine Gastfamilie ist, wie der Name schon sagt, eine richtige Familie. Da läuft nicht immer alles glatt, aber irgendwie geht es trotzdem immer, wie zu Hause halt.

Mit meinem Gastbruder hatte ich schon einige Reibereien, die wir allerdings immer gut gelöst haben ^_^ Das ist halt eine ganz normale Familie. Man ist ja nicht im Hotel, sonder lebt den ganz normalen Alltag. Ein bisschen im Haushalt helfen schadet ja nicht. Man braucht eben eine Weile, um sich einzugewöhnen, aber dann fühlt man sich wirklich wie "zu Hause", und so soll es ja auch sein.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Da ich in einer Privatschule mit Internat bin, ist die Freizeit natürlich relativ knapp bemessen. Eine halbe Stunde mittags und eine halbe bis ganze Stunde nach Unterrichtsschluss, je nach Wochentag. Dafür geniesse ich diese Zeit um so mehr, um mit meinen Freunden zusammen zu sein. Die Cafes in meiner Stadt sind zu den Ausgangszeiten immer überbevölkert, genau wie der nahe Supermarkt. Da sitzt man haltentspannt rum, trinkt nen Kaffee ode ne Cola und bespricht den Tag oder das Wochenende bzw. die Ferien.

Ferien ist übrigens ein gutes Stichwort. Diese habe ich entweder entspannt in meiner Gastfamilie verbracht und habe nur einige kleinere Ausflüge unternommen, nach Tours zum Shoppen zum Beispiel, oder ich war in Paris ein paar Freunde besuchen. Das waren natürlich die Höhepunkte. Die Hauptstadt besichtigen, die andern Touristen mitleidig belächeln, da man ja nun fast selbst Franzose ist und, und, und.

Am Wochenende ist oft volles Haus. Man trifft sich in der Familie oder unter Freunden, und die Mahlzeiten sind immer gigantisch ( wie Gott in Frankreich halt!)

Simone aus Düren

Abflug, August: Und es ging ab zum schönen Schloss von Loches. 3 verschiedene Wege führten zum selben Ziel. Schon kurz nach der Anreise lernten wir, Laura (16. Jahre, Berlin) + Morten (17 Jahre, Berlin) + Simone (17 Jahre, Düren), uns kennen und ein französisches Leben begann.

Die 1. Frage die sich stellte:

Saint Denis, qu'est-ce que c'est? Saint Denis ist eine europäische Schule, die großen Wert auf Sprachkenntnisse legt. Neben uns Deutschen gab es auch noch Koreaner, Dänen, Engländer, und nicht zu vergessen: Franzosen! Anfängliche Sprachprobleme werden von Delphine und Karine im FLE (francaise-langue-étrangère) - Unterricht gelöst.

Da die Schüler sehr offen sind, lernten wir sofort am 1. Tag nette Leute kennen, und nach einiger Zeit hatten wir das Gefühl die ganze Schule zu kennen. Das bedeutete für uns: quasi jeden Schüler x 3 bisous J (französische Begrüßungsart). Somit wurde das Leben im Internat von Tag zu Tag spaßiger. Doch neben dem Spaß gab es leider auch noch die dunkle Seite des Lernens: wöchentlich 3-4 Tests, und eine D.S. (Ca veut dire, es wurde jeden Mittwoch eine große Arbeit geschrieben). Doch wie unser Englischlehrer der European-Section immer zu sagen pflegte: "Practise makes perfect!", was wiederum im Französischunterricht «Travail, Travail, Travail» genannt wurde.

Doch wer jetzt denkt "Für so viele Hausaufgaben hat man doch gar keine Zeit", der hat noch nie etwas von Études (Hausaufgabenstunden) gehört, die täglich dafür sorgen, dass man immer fleißig lernt. Neben den Études gibt es auch noch die netten Deutschstunden, in denen man "sinnvoll" mit Mme. Besnier seine Zeit verbringt. Doch zum Glück werden nach dem harten Schultag am Nachmittag viele verschiedene Aktivitäten angeboten, wie z.B. Fußball, Basketball, Karate, Jazz-Dance, Tennis, Reiten, Fechten, Gesellschaftsspiele, Internet, Instrumentalensemble und Video... Da ist doch für jeden was dabei! Die verloren Kräfte werden durch das reichliche Kantinenbuffet schnell zurückgewonnen.

Après le dîner geht's dann ab auf Zimmer, wo man schon sehnsüchtigst von seinen voisins de chambre erwartet wird. Das Zusammenleben mit diesen ist im Allgemeinen sehr amüsant und lehrreich zugleich; allerdings ist man selten allein. Jedoch dafür hat man in der Gastfamilie am Wochenende sehr viel Zeit für sich und man kann sich entspannen, sich mit Freunden treffen oder auch die hübsche Umgebung erkunden. Somit kann man auch per car / train / bus nach Tours, Châteauroux, Paris, etc. fahren. Da bleibt einem doch gar keine Zeit, um wehmütig an die daheim gebliebene Familie zu denken!

Commentaire personelle:

Laura:
Da ich bereits in den Sommerferien in Saint Denis war, wusste ich schon in etwa, was mich erwarten würde: Internatsleben, sehr kurze Ausgangszeiten, Kantinenessen... Trotzdem, die Zeit, die wir hier zu Dritt hatten, war super! Mit den Schülern haben wir uns von Anfang an gut verstanden und waren schnell integriert. Auch die Wochenenden waren für mich jedes Mal eine schöne Zeit, da ich eine super liebe Gastfamilie hatte. Nicht einmal, dass ich Weihnachten bei ihnen geblieben bin, bereue ich. Allein schon das Weihnachtsessen war ein Erlebnis! Das Einzige, an das ich mich nie gewöhnt habe, waren die Lehrermethoden, das Schulsystem und vor allem die 100000 Regeln von Saint Denis, die man erst einmal alle brechen muss, um sie zu kennen... Und trotzdem, ich werde diese Zeit nie vergessen und hoffe, dass ein paar Franzosen mich bald besuchen kommen!

Morten:
Ich bin der Auffassung, dass das lycée privé St. Denis vorallem dann empfehlenswert ist, wenn man den Schüleraustausch mit der Zielstellung antritt, seine Sprachfertigkeiten gezielt zu perfektionieren. Dabei können sowohl Anfänger, so wie ich, als auch Fortgeschrittene schnell und effektiv Fortschritte in Französisch erzielen. Allerdings sollte man dazu viel Arbeit und gleichfalls viel Müdigkeit einplanen. Ebenfalls eine Erfahrung wert ist das Internatsleben, welches trotz Regelwerk und „surveillant“, sehr, sehr viel Spaß macht und nette französische Bekanntschaften einbringt. En résumé, war ich besonders im Bezug auf die sprachliche Ausbildung und meine schnelle Integration im französischen Schulleben sehr zufrieden mit meiner Wahl.

Simone:
Für mich persönlich war Saint Denis eine tolle Erfahrung. Ich habe viele nette Leute kennengelernt, zu denen ich selbst jetzt nach meiner Heimkehr immer noch Kontakt habe. Auch die Lehrer waren sehr sympathisch und es hat Spaß gemacht, am Unterricht teilzunehmen. Durch hartes Arbeiten haben sich meine Französischkenntnisse enorm verbessert! Mit meiner ersten Gastfamilie habe ich mich leider nicht so gut verstanden, aber nach meinem Familienwechsel habe ich mich rundum wohl gefühlt. Meine Entscheidung, einige Zeit in Frankreich zu verbringen, habe ich keine Sekunde lang bereut.


Preis Schuljahr
19.190 Euro
Preis Semester
12.490 Euro
Preis Trimester
7.390 Euro
Zusatzkosten

Flug: 500 €

Der Preis gilt jeweils für das Internat mit Wochenendgastfamilie.

Schüler, die das reguläre französische Curriculum belegen, können gegen einen einmaligen Aufpreis in einem Teil der Fächer auf Englisch unterrichtet werden - natürlich von Muttersprachlern.

GLS Leistungen
  • Transfer Flughafen/Zielbahnhof - Unterkunft
  • Schulaufenthalt an einer Privatschule in Frankreich wie gebucht
  • Unterkunft (Gastfamilie bzw. Internat - bei Gastfamilie inkl. Aufwandsentschädigung an die Gastfamilie) mit Verpflegung
  • Betreuung während des Aufenthalts
  • Nachweis über den Schulaufenthalt an einer Privatschule in Frankreich
  • Infoveranstaltungen (Termine und Orte)
  • Orientierungstreffen vor Abreise (Orte)
  • Welcome-Back Treffen für zurückgekehrte Austauschschüler (mehr)
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler - unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die nach Frankreich gehen

Zusätzlich buchbar

  • Ostersprachkurs und Get Ready Workshop in Berlin
  • Hin- und Rückflug einmalig von allen großen Flughäfen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg: 500 €. Aufgrund limitierter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen vor Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • Versicherungspaket (Haftpflicht-, Auslandskranken-, Unfall- und Gepäckversicherung): ca. 30 € pro Monat, Anmeldung über GLS