Staatliche Schulen

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Neuseeland: Erfahrungsberichte

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Vorname:
Teresa
Alter:
17
aus:
Darmstadt
war:
2012 für ein Semester in Christchurch, Canterbury, Neuseeland
Schultyp:
Staatliche Schule
Schule:
Burnside Highschool
Kontakt:
butteraufdemmond@gmx.de

Hier der Bericht von Teresa:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Die größten drei Unterschiede für mich waren ganz klar die Schuluniform ( Schule generell), die Lockerheit und die freundlichen, relaxten Menschen und irgendwo mal vollkommen neu zu sein. Wenn man es sich aber so überlegt, dann war eigentlich alles recht anders!

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Ich denke auf jeden Fall an meine zweite Gastfamilie, die einfach supertoll ist und die ich auch sehr vermisse. Natürlich aber auch an meine Freunde und generell an all die tollen Menschen, die ich in den sechs Monaten so kennen gelernt habe…

Was hat dir besonders gut gefallen?

Die atemberaubende Natur und all die Sachen, die man dort so machen kann! Ich war zum Beispiel einige Male trampen, ich habe sea kayaking und river kayaking gemacht und ich bin einmal Snowboarden gegangen. Ausserdem habe ich in Kaikoura auch Wale gesehen und natürlich die ganzen anderen Tiere wie Pinguine und Seerobben angeschaut. Das sind einfach Sachen, die man in Deutschland nie machen könnte!

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ein normaler Tag fing für mich um 8: 30 Uhr mit der Formtime an. Dort trifft man seinen Klassenlehrer und eben die Klasse und es werden die Notices ausgelesen. Da erfährt man , was es so neues gibt und wo man sich für Aktivitäten und so anmelden kann. Dann hat man erst mal zwei Stunden Schule. Dann ist erst mal kleine Pause von etwa 20 Minuten und dann noch eine Stunde. Danach hat man Lunch Time, das dauert 45 Minuten und dann noch zwei Stunden.

In meiner Formclass wurde mir sofort ein Buddy zugewiesen. Mit ihr habe ich mich auch gleich angefreundet. Ich fand es auch nicht schwer sonst Freunde zu finden. In meinen Kursen hab ich mich einfach neben irgendwelche Leute gesetzt und man kam mit denen auch recht schnell in Kontakt.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Natürlich ist es anders in einer Gastfamilie zu wohnen als zu Hause. Ich habe nach drei Monaten die Gastfamilien gewechselt, da ich bei der ersten Familie Probleme hatte mich zu integrieren, bei der zweiten Gastfamilie kam ich an und gehörte sofort dazu!

Ein großer Unterschied für mich war, dass ich wirklich jeden Tag im Haushalt mithelfen musste. Das war anders, aber es hat mir auch nichts ausgemacht.

Auf jeden Fall ist man mehr auf sich alleine gestellt. Die Gastfamilie kann einem bei manchen Problemen einfach nicht helfen, auch wenn sie gerne würden und da muss man dann alleine durch!

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich habe Basketball in einem social team gespielt und Rugby in der "richtigen" Mannschaft. Das war auf jeden Fall klasse. Basketball habe ich vorher schon gespielt, aber Rugby war etwas vollkommen Neues und Anderes. Man hat dadurch auch ganz coole Leute kennengelernt. Außerdem war ich auch oft mit meiner Gastfamilie trampen oder skifahren, wir haben generell viele Ausflüge gemacht. Natürlich habe ich mich auch mit meinen Freunden getroffen, bin mal shoppen gegangen und vor dem Erdbeben auch mal zum Strand oder in die Stadt.

 

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